Heizungstausch im selbstgenutzten Wohneigentum


Wie ein Zusammenspiel staatlicher Instrumente die Klimatransformation unterstützt und das Zuhause sichert

BEG-Zuschuss, KfW-Ergänzungskredit und Wohngeld-Lastenzuschuss könnten im Zusammenspiel bis zu 98 Prozent der Investitionskosten einer neuen Heizung abdecken – auch für Haushalte mit geringem Einkommen. Auf dem Papier ist die Klimaneutralität im selbstgenutzten Wohneigentum damit für fast alle finanzierbar. In der Praxis scheitert das Zusammenspiel: Nur 2,8 Prozent der BEG-Geförderten nehmen den ergänzenden KfW-Kredit in Anspruch, weil Hausbanken ihn kaum anbieten. Und von 3,2 Millionen Haushalten mit Rechtsanspruch auf den Lastenzuschuss beziehen ihn ganze 2,6 Prozent – meist aus Unkenntnis oder Bürokratie. Die Analyse von Dr. Ines Verspohl und Dr. Marian Jacobs zeigt, warum die bestehenden Instrumente an ihrer Umsetzung scheitern – und wie sie ohne Gesetzesänderung reparierbar wären.

Deutsche Haushalte und ihre Anpassungsfähigkeit in der Klimatransformation

Deutschland hat sich verpflichtet, bis 2045 klimaneutral zu werden. Das geht nur mit einer Politik, die die Lebensrealität der Menschen im Fokus hat. Denn gut gemachte Klimapolitik und soziale Gerechtigkeit dürfen keine Gegensätze sein – im Gegenteil: Das eine geht nur mit dem anderen.

Doch was heißt das konkret? Wie sehen die Lebensrealitäten aus, die bei politischen Maßnahmen berücksichtigt werden müssen? Die Antwort liefert die Persona-Analyse des Sozial-Klimarat – nun in einer neuen und erweiterten Version 2.0.


Ein Werkzeugkasten sozialer Klimapolitik

Acht Arbeitshypothesen als Diskussionsbeitrag zur sozialen Frage in der Klimapolitik


Wie geht sozial gerechte Klimapolitik?

Unsere 4 Arbeitshypothesen